Blog lebt noch

Nachdem ich nun schon von mehreren Leuten gesagt bekommen habe, endlich mal wieder zu bloggen, habe ich mich heute entschlossen, diese 3 Zeilen zu tippen.

Was ist in letzter zeit so alles passiert? Ich hab einen neuen Serverschrank bekommen, bei Eutschützer Mühlenlauf war ich auch nicht der Letzte und Deutschland wird Weltmeister! Ach nein, so weit sind wir ja noch nicht. Aber ich habe gestern mit ein wenig Begeisterung Fußball geguckt. Komisch, mit 2 Weißbier geht fast alles!
Ja, der Eutschilauf war super. Es war heiß und ich habe ganz schön zu kämpfen gehabt. Die Strecke ist doch echt anspruchsvoll. Ich konnte noch nicht mal einen ordentlichen Endspurt hinlegen. Aber mit 1:08 h für die 12-13 km kann ich mich schon nicht beklagen.

Jetzt muß ich erstmal ne Woche nach Berlin und dann ist endlich Urlaub angesagt. ich hoffe, es wird schön und es stört keiner.

1:52:39 h – Platz 90

Juhu juhu!

Ich habs geschafft. Meine persönlich gesetzte Zielzeit von 2:00 h für den Halbrathon hab ich unterboten! Ich bin sehr glücklich. Am letzten Wochenende bin ich mit meinem Onkel den 9. RENTA Oberelbe-Marathon mitgemacht in der Disziplin Halbmarathon. Ich startete mit der Startnummer 2325 in Pirna in der ersten Reihe. Früh war es noch verdammt kalt und wir hatten Mühe, uns bis zum Start etwas zu erwärmen. Aber dann ging es los und lief wirklich super. Sogar mein Vater war an der Strecke und ist dann sogar ein Stückchen mitgerannt, als wir ihn getroffen haben. Und so ging es von einer Verpflegungsstelle zur nächsten, ohne daß ich ein Problem hatte. Am blauen Wunder habe ich mir ein 2-Meter hohes Weißbierglas vorgestellt und konnte dadurch schneller rennen. Die letzten 3 Kilometer haben wir nochmal richtig aufgedreht und einen super Endspurt hingelegt. Da konnte ich plötzlich rennen wie ein Teufel! Super, ich hab mich wirklich richtig glücklich gefühlt. Blöd war nur, daß ich 20 Meter vor dem Ziel aufgehört habe zu laufen. Die hatten im Steyer-Stadion eine Brücke aufgebaut und eine grüne Mate untendrunter liegen. Da dachte ich, es ist das Ziel, aber wir mußten noch eine halbe Runde weiter rennen. Da stand es auch dran. Da hatte ich dann Mühe, wieder an Bernd heranzukommen. Ich hab es leider nicht geschafft, wollte eigentlich vor ihm ins Ziel sprinten. Aber 1 Sekunde später ist auch nicht so schlimm! :-) Und zum Abschluß gab es dann auch noch eine Portion Nudeln. Super.

Hier noch ein Foto:

Skierlebnis in O-thal

Am Samstag, den 28.01.2006 waren wir in der Stadt und wollten paar neue Klamotten kaufen gehen für mich. Da waren wir bei SportScheck und mußten dort bei den Ski- und Snowboard-Sachen zuschlagen. Da wir sowieso irgendwann mal Skifahren gehen wollten, hatten wir uns gedacht, uns mal was ordentliches für den Winter zuzulegen. Also gingen 500 Eu über den Ladentisch und wir waren jeder um eine komplette Skiausrüstung reicher!

:-)

Und da so schönes Wetter war dieses Wochenende, haben wir uns gefragt, ob wir nicht direkt am Sonntag Skifahren gehen könnten. Also haben wir Onkel Bernd und Tante Angelika gefragt, ob’s “nun endlich losgeht”. Am Sonntag sind wir dann um 6 Uhr aufgestanden und nach Oberwiesenthal zum Fichtelberg gedüst. Als wir angekommen sind, mussten wir uns erstmal Ski und Schuhe ausleihen, denn sowas haben wir ja noch nicht. Als ich dort den Hang gesehen habe, ist mir schon etwas mulmig geworden. Wir liehen also die Ski aus und schon ging’s rauf auf den Hügel. Ich fühlte mich plötzlich gar nicht mehr so sicher. Also ab auf den Idiotenhügel, mal ein kleines Stück den Berg runterrutschen. Ich merkte schnell, daß ich seit 19 Jahren nicht mehr Ski gefahren bin. Ich konnte weder lenken noch richtig anhalten. Nach der 2. Bergbesteigung war mir auch schon total warm. Mit etwas technischer Erklärungshilfe von Onkel Bernd hab ich dann doch ein paar kleinere Abfahrten ganz gut hinbekommen. Und dann wollten die auch gleich alle mit dem Lift fahren und den ganzen Berg von oben runterrutschen!!! Ich hatte Schiss. Dann bin ich auch noch ständig hingefallen und mir taten die Knochen und die Muskeln weh. Ich hatte die Schn…. voll. Ständig bergab frontal auf die Nase zu fallen – das hat keinen Spaß gemacht. Dann habe ich aber noch 2 mal probiert und dann ging’s schon ganz gut. Als ich dann wirklich nicht mehr konnte, habe ich mich mit Onkel Bernd an die Kneipe gesetzt, die Sonne prasselte von oben, wir haben den Mädels beim Skifahren zugesehen und uns unser Bier schmecken lassen. Es war trotzdem ein schöner Tag, vor allem weil das Wetter auch spitze war. Aber ein Profiskifahrer werde ich sicherlich nicht werden. Hier Resultat:

Startnummer –== 2325 ==–

So, angemeldet. Am 30.April 2006, einen Tag nach meinem Geburtstag, ist der nächste entscheidende Wettkampf. Gestern habe ich mich zum Halbmarathon-Lauf beim 9. RENTA Oberelbe Marathon angemeldet. Diesmal werde ich den Halbmarathon mitlaufen, das heißt genau 21,1km. In Pirna ist Start um 9:30 Uhr. Es geht den Elbradweg entlang bis ins Heinz-Steyer-Stadion, wo es für jeden eine Portion Nudeln (!) gibt. Ich freue mich schon drauf und trainiere fleißig. Meine Zielzeit habe ich auf 2:00 Stunden festgelegt. Werden wir mal sehen, ob das was wird.

Mehr Informationen findet man unter: www.oberelbe-marathon.de

Plätzchenbacken zu Weihnachten

Vielen Dank für den schönen Tag! Aus Butter, Mehl, Mandeln und solchen Sachen wurden am Samstag, den 10.12.2005 tausende Plätzchen gebacken – in sämtlichen nur vorstellbaren Formen. Ein sehr amüsantes Ereignis, welches wir mit unseren Freunden durchführten. Sogar für musikalische Unterstützung durch JFK war gesorgt. Es war klasse. Hier sind zwei kleine Einrücke:

Nachbarhaus ist weg

Unser Nachbarhaus ist nun endlich abgerissen. Dieses alte Gemäuer hat uns schon eine ganze Zeit lang genervt. Die tropfende Regenrinne und die lästigen Typen, die ihre vergammelten alten Autos immer nachts halb 12 in die Garage rückwärts einparken mussten. Es soll ein neues Haus auf der Friedrich-Hegel-Straße 8 entstehen. Momentan sieht es so aus:

Mal sehen, was da so hochgezogen wird. Auf jeden Fall wird dieses neue Haus irgend ein hässliches modernes Haus, was nicht in unsere Gegend passt, zumindest laut dem Plan, der draußen am Zaun hängt. Hier stehen so schöne alte Villen mit ihren charmanten Charakteren. Aber was solls, auflehnen dagegen lohnt sich ja doch nicht.

Puzzlekönigin Claudia

Nach nur 2 Tagen Puzzlezeit ist es geschafft. Claudia hat das ultra-schwer-weil-bild-nicht-vorhanden-Puzzle fertiggestellt. Sie hat das 1000-Teile Puzzle zum Geburtstag bekommen. Der Clou an dem Puzzle ist, daß das Bild, welches auf der Verpackung ist, nicht das ist, was am Ende entsteht. Das Bild stellt eine Szene dar, in der der Puzzelnde eine Rolle spielt. Man befindet sich sozusagen in der Mitte des Bildes und sieht das, was an der Position geschieht, wo man sich befindet, wenn man das Bild betrachtet. – Klar?! Nochmal: Auf dem Bild sind “Zuschauer” zu sehen, die irgendwas bewundern. Das, was sie bewundern, soll gepuzzelt werden. Naja, wer sowas hinbekommt, muß ein wahres Genie sein!!!

30km Rekord

Jo! Heute haben wir einen neuen Rekord für mich aufgestellt. Ca. 30km laufen, ..bis der Arzt kommt. Nein, so schlimm wars nicht. Es war ein wunderbares Wetter und es lief fantastisch. Werner hatte ab 15km auch ganz schön zu kämpfen, wir haben öfters mal Pause machen müssen. Nach 18km haben wir einen Gulasch genommen im Gasthof Börnchen. Unsere Runde heute hat Werner die “BröBöKü” genannt. Steht für Brösgau, Börnchen, Kümmerling. Wir sind also Richtung Wilisch gelaufen bei Kreischa dort hinten durch den Gebergrund dann nach Possendorf, Börnchen und von dort aus über die Windbergbahn wieder zurück nach Hause. Ich hatte ab 22km ganz schön zu kämpfen mit meinem rechten Knie, konnte aber durch Gehpausen das Ganze auf 26km bringen ohne wirklich ernsthafte Probleme zu bekommen. Ja, ich hab mich eigentlich ganz wohl gefühlt. und als der Wirt im Gasthof Börnchen auch noch einen Kümmerling ausgegeben hatte, konnte sowieso nichts mehr schiefgehen. Also “flogen” wir über die Piste bis wir schließlich zu Hause auf der Uhr 27km stehen hatten. Ich bin dann noch zu mir nach Hause gerannt, also 29km total. Spitze! Bin ganz froh, daß ich nicht mehr Probleme hatte. Naja, ich denke, da werden wir im Jahr 2006 sicherlich mal über einen Marathon-Wettkampf nachdenken können.
Und hier ganz grob die Strecke.

Dresden Marathon

Heute früh wurde um 7:00 Uhr aufgestanden. Heute sollte es nun zum Wettkampf gehen. Das Ziel waren 10km in einer Zeit unter 1:00 h. Ich war leicht aufgeregt, aber die Stimmung dort war super! Das Wetter hat außerdem bis zum Schluß unseres Laufes fantastisch mitgespielt. Es war sogar etwas warm, so daß wir doch in kurzen Sachen hätten rennen können.
Am Start war ein Riesen-Whooling – ca. 6000 Leute drängten sich über die Ostraallee. Als wir dann nach ca. 1 km über die erste Brücke gelaufen waren, hat es sich so langsam gelockert und man konnte endlich seinen Laufstiel finden. Noch besser ging es dann ab 4km, wo die Halbmarathonies und die Marathonies eine andere Strecke nahmen. Ab dort konnten wir dann etwas schneller laufen. Laut Pulsuhr war meine HF recht hoch, gefühlt habe ich mich aber super. Ohne Probleme erreichten wir dann die 9km und ab da war es schon schwer. Der letzte Kilometer wollte nicht so richtig, da hab ich kämpfen müssen. Aber als ich dann auf der Straße des Zieleinlaufes war, konnte ich plötzlich doppelt so schnell rennen und bin noch vor Bernd (!!!) ins Ziel mit einer Nettozeit von 00:54:15 h. Platz 435 unter den 10km-Männern und Altersklassenplatz 114 (ca. 1000 10km-Läufer waren am Start) Somit habe ich das angedachte Ziel erfolgreich gemeistert und hab mich auch noch sehr gut dabei geühlt. Es war ein wunderbarer Lauf und ich denke, das werden wir mal wieder machen. Vielen Dank an alle, die dabei waren und die mit mir “gefiebert” haben.

:-)

Nach dem Lauf sind wir nach Hause und haben lecker Nudeln gemacht. Das zählt natürlich auch zu den Highlights des Tages

:-)

22.2 km REKORD!!!

Am Sonntag Vormittag haben wir es gewagt, einmal etwas weiter zu rennen also sonst. Wir (Bernd, Werner und ich) sind mit dem Zug bis Trachau gefahren und von dort hinten über den Zschoner Grund nach Hause gelaufen. Zuerst mußten wir mit dem Bus bis zum Hauptbahnhof fahren. Ich wußte nicht mehr so recht, wie Busfahren geht:

Aber wir haben uns doch bis dahin durchschlagen können. Dann gings in Radebeul an der A4 Autobahnbrücke entlang bis zum Merlins Wunderland. Werner wollte unbedingt ein bißchen Kultur machen und sich die Torbögen und alten Häuser ansehen aber wir sind nur einmal kurz stehengeblieben und haben fotografiert. Weiter ging es durch den Zschoner Grund. Es war auch das allerbeste Wetter für solch einen Lauf.

Und dann waren wir ganz flux am Praktiker Baumarkt oben an der A17. Dort haben wir unsere Rast gemacht. Es gab “Gulasch”:

Von dort aus sind wir dann eigentlich immer nur runterzu gelaufen, die Saalhausener Straße über die Begerburg – Eiswurm und zurück zur Südhöhe. Ab 17km merkte ich meine Beine etwas stärker. Wo es an der Begerburg so steil bergab ging, konnte ich nicht mehr rennen. Da mußte ich laufen. Das hat zu sehr gestaucht in meinen Knochen. Aber danach gings dann mit paar kleinen Päuschen immer wieder weiter.
Also mir hat dieser Tag wirklich sehr gefallen und er hat auch die allerbesten Voraussetzungen geschaffen für den Dresden-Marathon-Lauf in 2 Wochen.

und der Vollständigkeit halber: die Pulswerte

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