ein Lebenszeichen

Den letzten Beitrag schrieb ich im Mai – verdammt lange her. Und die Welt hat sich weitergedreht. Nur war zwischenzeitlich irgendwie nie so recht die Zeit da, mal wieder hier was zu posten. Doch jetzt möchte ich die letzten 5 Monate hier kurz zusammenfassen.

Mai

Wir genossen das Zwinger-Konzert von DJ Purple Disco Maschine.

Juni

Unser großer Sohn beendete seine Schullaufbahn mit einem hervorragenden Abiturzeugnis. Als Ehrung wurde ihm u. a. in der Frauenkirche eine Medaille aus Meißner Porzellan verliehen.

Juli

Nun waren wir alle urlaubsreif und fuhren zum Entspannen nach Schönberg (Kalifornien). Wir badeten in der Ostsee und verabschiedeten uns leider nach 2 Wochen schon wieder von Brasilien.

August

Es stand der Umbau meiner DJ Workstation an. Eine neue Arbeitsplatte und das Plattenregal wurde eingebaut. Die Technik war in Windeseile angeschlossen und es sind schon wieder ein paar Mixe entstanden. -> Podcast

September

Selbstverständlich gehe ich immer noch gern meinen Leidenschaften nach. Beim Steampunk probierte ich mich mal mit Zylinder aus. Gekocht und genossen wird weiterhin mit Finesse und auch das Fahrrad steht nicht ungenutzt in der Garage. Leider musste ich aufgrund eines Motorschaden temporär auf das alte Rad wechseln.

Und nicht zu vergessen ist die Musik, beim Elbeflohmarkt konnte ich ein original verschweißtes Kraftwerk-Picture-Vinyl ergattern.

DJ Workstation – sanfte Evolution

Nun ist er da, der zweite Plattenspieler – gleiches Modell mit Direktantrieb, gleiches Abtastsystem. Damit werden die Mixe gelingen. Am Gesamtaufbau feile ich noch: geplant ist eine neue Tischplatte, neue Monitor-Lautsprecher und die Erneuerung der gesamten Verkabelung. Leider ist das Kratzen des Crossfaders zurückgekommen. Das nervt mich grad etwas. Daher habe ich beim frischsten Partymix versucht, ihn weniger zu nutzen. Bin gespannt, was dieses Jahr hier noch so entstehen wird…

(bei mir) unbeliebtes Thema KI

Eigentlich mag ich mich mit dem Thema Künstliche Intelligenz gar nicht groß beschäftigen. Ich assoziiere immer gleich die völlige Übernahme kreativer Denkleistung durch Maschinen und die gänzliche Preisgabe aller persönlicher Daten damit. Doch irgendwie kommt man doch nicht mehr ganz daran vorbei. Damit ich am Ball bleibe, werde auch ich mich nicht vor diesen neuen Technologien verstecken. Allerdings gehe ich die Sache mit einer gehörigen Portion Skepsis an. Zum Beispiel auf diese Art:

Für eines meiner Programmierprojekte lies ich mir letztens durch KI (Frontier-AI / Mistral) mit kleinen Code-Snipseln auf die Sprünge helfen. Das vollständige Script schrieb ich natürlich selbst, lies das fertige aber nochmal durch die KI prüfen. Und siehe da, es wurden neben einem Lob zum guten Aufbau auch kleine Verbesserungsvorschläge ausgespuckt.

Eine andere Anwendung, die ich ausprobierte, war die Frage, was sich hinter „DJ KonsuMbrötchen“ verbirgt. Google Gemini spuckte mir folgendes aus, was erschreckend nah an der Wahrheit ist.

DJ KonsuMbrötchen

DJ KonsuMbrötchen ist ein deutsches Podcast- und Musikprojekt, das vor allem für seine vielseitigen DJ-Mixe bekannt ist. 

Musikalischer Fokus und Stil
Das Projekt zeichnet sich durch eine breite Palette an Genres aus, die oft in thematischen Mixen zusammengefasst werden:
Genres: Die Mischungen umfassen unter anderem Minimal Techno, Melodic, Symphonic Metal, Rock sowie Acid und experimentelle "Kellersounds".
Atmosphäre: Viele Sets sind als entspannte "Partymixe" konzipiert, die für das Hören nach dem Clubbesuch oder zum Lesen in einem Sessel gedacht sind, oft mit progressiven Beats. 

Verfügbarkeit und Plattformen
Die Inhalte von DJ KonsuMbrötchen sind über verschiedene Online-Kanäle zugänglich:
Podcast: Ein eigener Podcast bietet regelmäßig neue Sets, wie beispielsweise den "turn back in time"-Mix aus dem Jahr 2025.
Blog: Auf dem VOLTAIC Blog finden sich exklusive Titel, Compilations und Best-of-CDs, die teilweise nur dort abrufbar sind.
Besonderheiten: Der Künstler dokumentiert seine Arbeit gelegentlich visuell, etwa durch Videos von Sessions in der eigenen Garage. 

Und als ich Anfang April eine neue Podcast-Folge aufnahm, ersparte ich mir die mehr oder weniger aufwändige Erstellung eines Cover-Bildes. Ich beschrieb mit wenigen Worten, was auf dem Bild zu sehen sein sollte und baute letztlich nur noch etwas Schrift mit ein. Hierzu nutzte ich ebenfalls Google Gemini, da alle anderen Tools ohne zusätzliche Anmeldung keine oder unbefriedigende Ergebnisse lieferten.

Körperbewegung durch den April (Bild wurde KI-generiert)

Österliche Köstlichkeiten

Auch zu Ostern gehörte die Küche wieder mir. Naja, mit einer Ausnahme – Kuchenbacken übernimmt zum Glück meine Frau. Die Ergebnisse stellen sogar (fast) ein Sterne-Restaurant in den Schatten. Das meinten zumindest alle Mitessenden. 🙂

Gurkensalat und selbstgemachte Pommes gab es zu einem Fisch mit Remoulade schon vor Ostern.

Wie üblich am Samstag mussten es die obligatorischen Nudeln sein, diesmal mit Bolognese für die Fleischfresser und grünem Spargel für die Vegetarier. Und am Sonntag krönte gebackener Blumenkohl und Brokkoli mit Sauce Hollandaise an Kartoffeln den Mittagstisch.

Schließlich wurde für den Ostermontag noch eine Raffzahntorte vorbereitet.

Kartoffelpuffer – süß oder herzhaft?

Ich habe einfach mal beides ausprobiert. Die süße Variante mit Apfelmus und Zucker gefiel natürlich besonders den Kindern. Aber auch die herzhafte Variante war unglaublich lecker. Da passte geräucherter Lachs und Schmand wunderbar dazu. Ich freue mich, dass mir dieses Sonntagsessen so gut gelungen ist. Auch wenn die Aktion einen ganz schönen Aufwand bedeutete. Wird trotzdem zum Nachmachen empfohlen!

Schiller – live im Stromwerk 2026

Dieses Event hatte ich in den sozialen Netzen entdeckt und wir haben uns kurzfristig entschlossen, Karten zu kaufen. Und das hat sich wiedermal gelohnt! Das Stromwerk im Kraftwerk Mitte hatte ich 2018 schon mal besucht, damals war ich bei Dr. Motte’s Techno Legenden. In dieser Location war der Herr von Deylen allerdings noch nie zu Gast und monologisierte nach einer halben Stunde seines Auftrittes über die Energie, die er als Künstler vom Publikum aufsauge und dass die Musik dadurch, dass es keine Bestuhlung gibt, gern etwas mehr Basedrum vertragen könne. Gesagt – getan, es wurde beatlastiger und dann erklangen sogar zwitschernde Acid-Sounds vermischt in seinen eigenen Titeln. Das hat zum Tanzen geweckt und zum Träumen verführt. Es war wunderbar bzw. nach seinen Worten „famos“, denn auf die zeitgleich stattfindende „Gegenveranstaltung“ – Semperopernball – hatte hier niemand Lust.

Natürlich will ich gern wieder ein kleines Zusammenfassungsvideo präsentieren.

Gute Vorsätze?

Willkommen im Jahr 2026. Nehmen wir uns nicht alle irgendwie am Anfang eines neuen Jahres etwas vor? Irgendetwas, was es zu schaffen gilt? Bei mir ist es dieses mal eher so gewesen, dass ich mir Dinge vornahm, die ich bis zum Beginn des neuen Jahres noch schaffen wollte. Leider klappte das nur eingeschränkt, ich wurde auf den letzten Metern noch mal richtig krank. So blieb beispielsweise ein seit dem Spätsommer ins Auge gefasster 2025er-Yearmix aus, den ich zwischen Weihnachten und Neujahr im MixLab bei einem Feuerchen auflegen wollte. Einen Titel hatte ich dafür schon – der „Firedance“ sollte unbedingt den gleichnamigen Titel von Odyssee of Noises enthalten.

Außerdem wollte ich noch einmal zu Umtrunk und Winterküche einladen. Es hatten sich dafür sogar mehrere Gelegenheiten geboten, nur ließ es eben die Viruslast nicht zu. Ein gesundes Essen gab es heute dennoch mit diesem leckeren Brokkoli-Lachs-Gratin.

Auch das Fahrrad blieb die letzten Wochen unter Verschluss genau so wie auch die Laufschuhe. Mein Fitness-Tracking funktioniert dafür jetzt richtig gut, gerade habe ich das Auswerte-Tool auf die neuste PHP-Version aktualisiert. Allerdings zeigt mir die Verlaufskurve für das Körpergewicht noch einen zu deutlichen Anstieg an. Mein 2025er Ziel von 65kg wird so schnell nicht zu erreichen sein, ein guter Vorsatz fürs neue Jahr dürfte die Anpassung des Ziels auf 70kg aber dennoch sein! Helfen wird mir weiterhin das EMS-Training.

Screenshot

Durch die Krankheit habe ich den Biergenuss zunächst auf 0 heruntergefahren. Den ganz harten Weg werde ich auch 2026 sicher nicht einschlagen, aber vielleicht gelingt durch die Reduzierung ein wichtiger Schritt in Richtung „Wohlfühl-Fitness“?

Musik und Sport, Kulinarik und Lebensfreude, Liebe und Genuss sowie Interesse an allem was mit Technik zu tun hat wird also auch 2026 mein Leben bestimmen. Ich mach mir einfach keinen Stress und nehme es so wie es kommt. Let’s go!

Weihnachts-Pute

Das kann man doch einfach ohne Worte so stehen lassen.

Mein Sohn lud die Familie mal wieder mit den Worten „Kommt ihr mit ins Restaurant Papa?“ zum Essen ein. Das klang in meinen Ohren natürlich wie eine Siegerehrung. Aber auch die anderen Familienmitglieder gingen einfach der Nase nach Richtung Bratenduft in die Küche und konnten dort dieses leckere Weihnachtsmenü genießen.

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