Von DT64 zum Radio heute.

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Heute war ich bei einer Veranstaltung, bei der es um das Jugendradio DT64 ging. Da ich in meiner Kindheit diesem Sender recht verbunden war, habe ich sogar mal einen kleinen Zusammenschnitt der Ereignisse der UKW-Mittelwellenumschaltung ins Netz gestellt.

Bei der Veranstaltung war Marion Brasch zu Gast und versetzte mich durch die ca. 1,5 stündige Diskussion kurz zurück in diese Zeit. Es war toll.

Im Jahr 1993 habe ich dann selbst Radio gemacht. Entstanden ist die Technohousehour – eine Spezialmusiksendung zur Muskrichtung Techno.

Facebook Post: 2020-09-11T10:36:01

My first public radio show. Created with my school-friend Steffen. This was a crazy time for me! 🙂

2 Antworten auf „Von DT64 zum Radio heute.“

  1. Eins würde mich mal interessieren. Zum einen, wie du es wahrgenommen hast und zum anderen, ob es erzählt wurde. Wer ist eigentlich der Erbe von DT64? Gefühlt ist es Radio Fritz – weil aus Berlin. Aber historisch gesehen ist es ja MDR Sputnik. Oder hat DT64 viele Kinder bekommen? 😉

    1. Es wurde viel über die Zeit des Umbruchs und der Abschaltung im Zuge der Wiedervereinigung erzählt. Ich hatte das Geschehen damals nur am Radio verfolgt. Es entstand ja auch ein Audio-Zusammenschnitt der Ereignisse – aufgenommen mit mehreren Kassettenrekordern. Als DT64 dann nur noch über Mittelwelle empfangbar war, habe ich diverse elektronische Basteleien zusammengelötet, um ein Maximum an Qualität herauszuholen. Das klappte tatsächlich ganz gut und so konnte ich dann immer Marcos Lopez und Marusha auf mehrere Kassetten bannen. Aber die Neuauflage von DT64 mit Radio Fritz und außerhalb Brandenburgs mit MDR Sputnik hat mich nicht mehr vom Hocker gerissen. Spannend war im Übrigen auch, dass die Diskussion aufkam, ob die heutige Jugend überhaupt noch einen Jugendradio-Sender braucht. Ich glaube es ehrlich gesagt nicht, junge Leute konsumiern heute fast ausschließlich online.

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