What time is it?

Wasserabweisend ist nicht wasserdicht! Obwohl ich mit der IP67-Spezifikation meiner Fontafit Explor 600CH erwartet hätte, ohne Weiteres mit der Uhr unter Wasser gehen zu können, hatte sie das Schwimmen im See nicht verkraftet. Nach ca. 20 Sek. unter Wasser brummte sie einmal lang und schaltete dann ab. Ein Blick in die Bedienungsanleitung am Abend nach dem Vorfall bestätigte mir, dass das Gerät nicht als wasserdicht eingestuft ist und nur mit Spritzwasser in Berührung kommen darf. Tja, wer früher die Anleitung liest, ist eher schlau.

Nach dem Öffnen des Deckels, welcher mit 4 Schrauben befestigt war, entdeckte ich reichlich Wasser im Inneren. Da ich im Urlaub nicht das richtige Werkzeug hatte, konnte ich erst nach 2 Wochen das Gerät wirklich komplett auseinandernehmen. Dann habe ich versucht, mittels Reinigung, wie ich sie von Handys kenne (ich habe früher mal Handys repariert) was zu reißen. Es gelang aber nicht. Also war es um diese Uhr geschehen und ich begrub sie. Der Anschaffungspreis rechtfertigte keine weiteren komplizierten Versuche.

Nun versuchte ich, alles was ich so an Uhren habe, weiter zu nutzen. War alles nicht so pralle. Außerdem wollte ich ja unbedingt das Aktivitäten-Tracking damit machen. Und dann auch noch so, wie die Explor das bisher sehr gut gemacht hat – ohne Cloud und absolut privat.

Bei der Suche nach einer äquivalenten Uhr stieß ich auf die Fontafit Tavi 440CH. In der Anleitung steht IP68 und es gibt das Schwimmsport-Tracking. Das sollte dann doch geeignet sein für Ausflüge unterhalb der Wasseroberfläche. Die Uhr musste ich etwas suchen, offenbar ist das ein Auslaufmodell. Ich ergatterte eine über den Amazon Marketplace und habe gerade mal 20€ dafür investiert.

Fontafit Tavi 440CH

Am Abend der Lieferung lud ich das Gerät in der beigelegten Ladeschale. Die Art und Weise dieser Schale finde ich ganz clever, die Uhr wird in einem Rahmen eingeklemmt, so dass die Kontakte immer sitzen. Mal sehen, wie lange die Plastikkappe hält. Nach dem ersten Einschalten und Koppeln mit dem Smartphone entdeckte ich das Bedienkonzept der Uhr. Sie hat nur eine einzige berührungsempfindliche Taste unterhalb des Displays. Quasi ein Home-Button, wie man ihn vom iPhone kennt. Die Navigation durch die Menüs erfolgt durch kurzes oder langes Drücken des Buttons. Das finde ich schon irgendwie smart und nun erklärt sich auch, dass die Uhr wirklich als wasserdicht verkauft werden kann. Es sind keinerlei mechanische Teile verbaut. Somit kann das Gehäuse korrekt abgedichtet werden. Das Gehäuse ist übrigens aus Metall und das wechselbare Armband fühlt sich hochwertig an.

Ich werde sehen, wie ich damit klar komme. Sie macht aber ansich einen wirklich guten Eindruck. Klar ist der Funktionsumfang nicht mit einer Apple Watch oder einer Galaxy Watch vergleichbar, den ganzen überladenen Kram brauche ich aber auch gar nicht. Zeitanzeige (mit individuellem Ziffernblatt), Pulsmessung und Aktivitätstracking sind mir die wichtigsten Dinge dabei.

Ich möchte einen Auszug aus der Anleitung ergänzen, der sich auf die Eigenschaft „wasserdicht“ bezieht. Ich werde wohl sicherheitshalber nicht mit der Uhr ins Wasser gehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner